Bei der Konzeption der Befragung hatten die Projektbeteiligten von Evonik nicht nur die Aussagekraft der Ergebnisse im Blick. Eine verbesserte Projektkommunikation in global verteilten Teams, mehr Prozesstransparenz und eine höhere Effizienz spielten für sie eine ebenso wichtige Rolle.
Alle Prozesse, die im Zusammenhang mit der Befragung, der Auswertung und der Berichtsdistribution standen, konnten von den Beteiligten 2010 daher in Echtzeit auf einer zentralen Softwareplattform verfolgt werden. Die Vorteile: Der Gesamtprozess war transparenter, Fehleranfälligkeit und organisatorischer Aufwand sanken deutlich.
Den Führungskräften des Konzerns wurden diesmal noch aussagekräftigere Ergebnisse an die Hand gegeben. Dabei wurden ihnen bis zu fünf unterschiedliche Reports zur Verfügung gestellt. Je nach Funktion und Aufgabe einer Führungskraft wurden die Ergebnisse – neben der Linienstruktur – zum Beispiel zusätzlich nach Ländern und Standorten aufbereitet. Die Zahl der Reports stieg dadurch deutlich: Insgesamt generierte tivian für Evonik mehr als 13.000 individuelle Excel- und PowerPoint-Berichte und lieferte diese an die Verantwortlichen des Konzerns aus.
Die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung bergen häufig zusätzliche Aspekte, die erst nach der Erhebung deutlich werden und einer weiteren Analyse bedürfen. 2010 wurde für die Verantwortlichen von Evonik die Möglichkeit geschaffen, die Resultate in einer Online-Plattform einzusehen und selbst zu analysieren. Die Ergebnisse konnten sie dafür in einer intuitiven Nutzeroberfläche zusammenstellen, in aussagekräftige Grafiken umwandeln und exportieren, ohne dass dafür auf gesonderte statistische Auswertungsprogramme zurückgegriffen werden musste.
Auf dieser Plattform organisieren die Verantwortlichen bei Evonik auch alle Folgeprozesse der Befragung. 2010 erhielten die Führungskräfte des Konzerns die Möglichkeit, mit ihren Teams konkrete Entwicklungsmaßnahmen in diesem Tool festzulegen und deren Umsetzung zu steuern. Davon profitierten HR-Verantwortliche und Führungskräfte gleichermaßen: Die Maßnahmen und ihr Umsetzungsgrad konnten abteilungsübergreifend von allen Beteiligten jederzeit eingesehen werden, was den interdisziplinären Austausch förderte und das Umsetzungscontrolling erleichterte.
Auch dank dieser Weiterentwicklung war die jüngste Mitarbeiterbefragung für Evonik wieder ein voller Erfolg. Das kam nicht nur dem Konzern und seinen Mitarbeitern zugute. Traditionell spendet Evonik pro Prozentpunkt Belegschaftsbeteiligung 1.000 EUR an ausgewählte Kinderhilfsprojekte. Eine weltweit hohe Beteiligung an der Mitarbeiterbefragung dient also auch dem guten Zweck: 2010 kamen so 79.000 EUR zusammen.

Damit die Chemie weiter stimmt
„Unsere Anforderungen an einen Umsetzungspartner für unsere weltweiten Mitarbeiterbefragungen sind besonders hoch, da wir das Instrumentarium von Erhebung zu Erhebung deutlich weiterentwickeln.
Ich freue mich, dass wir mit tivian einen Partner an unserer Seite haben, der auf unsere individuellen Anforderungen eingeht und unseren Entwicklungsprozess mit großer methodischer und technischer Kompetenz unterstützt und begleitet.“
Christian MendenProjektleiter Mitarbeiterbefragung Corporate Human Resources
Evonik Industries AG
