Freitag, 26. März 2010
Die Gewährleistung von Datenschutz und Anonymität ist zentrale Voraussetzung und entscheidender Erfolgsfaktor für die Durchführung von Mitarbeiter- und Führungskräftebefragungen.
Die Akzeptanz von Mitarbeitern, Führungskräften, Geschäftsführung, Betriebsrat sowie Datenschutzbeauftragtem hängt maßgeblich von der Handhabung und Kommunikation des Themas ab. Eine zentrale Aufgabe bei jeder Mitarbeiter- und Führungskräftebefragung ist daher eine sorgfältige Planung und Einhaltung von Datenschutz und Anonymität.
Der vollständige Artikel steht hier zum Download bereit.
Gehaltscheck für Marktforscher
Dienstag, 09. Februar 2010
Verdienen Sie im Vergleich zu anderen Marktforschern gut oder weniger gut? marktforschung.de bietet in Kooperation mit tivian die Möglichkeit, Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden.
Der Pearsonverlag unterstützt den Gehaltscheck von marktforschung.de und tivian mit einem hochwertigen Buchgeschenk. Unter den ersten 100 Befragungsteilnehmern werden 20 Exemplare des Buches „Marketing-Management“ verlost, einer exklusiven Ausgabe der “Marketing-Bibel” von Philip Kotler in Leinenschuber und Leineneinband, signiert von Philip Kotler.
Hier gelangen Sie zum Gehaltscheck:
http://umfrage.marktforschung.de/uc/gehaltsumfrage/
Online-Befragungen in der Praxis
Freitag, 18. Dezember 2009
Online-Befragungen kommen als Methode immer häufiger zum Einsatz. Der Beitrag von Meinald T. Thielsch (Universität Münster) und Simone Weltzin (tivian GmbH) stellt zentrale Vor- und Nachteile heraus und gibt verschiedene Handlungsempfehlungen, insbesondere zur Erstellung einer Online-Studie, zur Stichproben-Rekrutierung und zur Feldphase selbst. In einem Praxisbeispiel werden die besonderen Anforderungen und Gegebenheiten von Online-Mitarbeiterbefragungen dargestellt.
Der vollständige Beitrag steht hier zum Download bereit.
Emotionen im Arbeitskontext
Dienstag, 24. November 2009
Bedingungen und Konsequenzen für die Führungspraxis
Die Teilnehmer des Workshops „Emotionen im Arbeitskontext“ bei Frau Prof. Dr. Fischbach von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster berichteten über ihre unternehmenseigenen Befragungsinstrumente und deren Bezug zu „Arbeitsemotionen“. Arbeitsemotionen werden vor allem in den Mitarbeiterbefragungen angesprochen.
Die entsprechenden Fragen sind oft auf die Erhebung von „Wohlbefinden“ oder von „Belastung“ ausgelegt – hier oft im Sinne „psychischer Belastung“. Aus den emotionsbezogenen Fragen lassen sich in den Auswertungskonzepten verschiedene Schlussfolgerungen ziehen, die von Ursachenfaktoren über Indikatoren bis hin zu Zielvariablen reichen. Auch die Verarbeitung der Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen oder Führungskräfte-Feedbacks wurde im Workshop als „emotionaler Belastungsfaktor“ im Zusammenhang mit betrieblichen Umfragen hervorgehoben.
Weiterhin stellte Prof. Dr. Fischbach aus dem Stand der Forschung zum Thema „Gestaltung von Arbeitsemotionen“ vor:
Die Gestaltung von Arbeitsemotionen ist kein Modethema sondern Gegenstand umfassender wissenschaftlicher Forschung. Der Kenntnisstand, inwieweit „emotionale Intelligenz“ mit Berufserfolg oder erfolgreicher Führung zusammenhängt, ist jedoch noch gering.
Eine Führungskraft darf nicht nur als Gestalter von Emotionen bei den Mitarbeitern gesehen werden, da sie selbst in einem emotionalen Spannungsfeld steht, das oft übersehen wird.
Die Herausforderung für Führungskräfte besteht darin, Emotionen zu erkennen, zu verstehen und aktiv zu gestalten. Die wohl wichtigste Leistung für Führungskräfte in diesem Zusammenhang ist die Regulation eigener Emotionen. Dies kann sowohl bedeuten, dass angemessene Verhaltensweisen zum Ausdruck der Emotionen gewählt werden oder die Führungskräfte durch Einstellungsänderungen ihre eigenen Emotionen in Richtung akzeptabler Ausdrucksformen verändern. Diese verschiedenen Regulationsmöglichkeiten fordern dabei unterschiedliche Ressourcen von der Führungskraft ab.
Führungskräfte brauchen daher auch Unterstützung, angemessene Ausdruckformen für ihre Emotionen zu finden und zu beherrschen sowie dabei ressourcenschonende Regulationsstrategien einzusetzen. Dies muss den Umgang mit positiven als auch mit negativen Emotionen einschließen.
Führungskultur entwickeln
Dienstag, 24. November 2009
Leitbilder, Messinstrumente und Feedback
Was ist erfolgreiche Mitarbeiterführung? Wie entwickelt man Führungsleitbilder und welche Führungsinstrumente können operative Führung unterstützen?
Diese zentralen Themen waren Inhalt des interessanten Workshops „Führungskultur entwickeln: Leitbilder, Messinstrumente und Feedback“ unter der Leitung des Sozial- und Organisationspsychologen Prof. Dr. Jörg Felfe von der Universität Siegen.
Personale Führung oder auch Mitarbeiterführung ist gekennzeichnet durch zielgerichtete Einflussnahme von Vorgesetzten auf Mitarbeiter.
Zentrale Aufgabe einer Führungsperson ist die Leistung der Mitarbeiter zu fordern und zu fördern, um zur Erreichung der Unternehmensziele beizutragen. Gemäß des Ansatzes der transformationalen Führung bedeutet erfolgreiches Leadership: begeisternde Visionen vermitteln, Mitarbeiter unterstützen, motivieren und entwickeln sowie Vorbild sein.
Der Einfluss von Führung auf Zufriedenheit und Gesundheit konnte in mehreren Studien bestätigt werden. Demnach zeigt sich, dass neben der Bezahlung vor allem die Zufriedenheit mit dem Vorgesetzten die allgemeine Arbeitszufriedenheit beeinflusst. Ferner sinkt das Stresserleben bei transformational geführten Mitarbeitern deutlich.
Ergänzend zu direkter Führung bieten unternehmensspezifische Leitbilder Orientierung für den Führungsalltag. Sie sind Grundlage erfolgreicher Führungskräfteentwicklung durch gezielte Feedbackprozesse. Die Leitbilder sollten prägnant, herausfordernd und einfach formuliert sein. Besonders wichtig: Leitbilder verändern sich und müssen somit fortwährend angepasst werden.
Der Workshop bot insgesamt einen fundierten Überblick über den aktuellen Forschungsstand und regte zur praktischen Umsetzung an.