Archiv für die Kategorie ‘Veröffentlichungen’

Mitarbeiterbefragung: Studie “HR Survey Monitor”

Donnerstag, 04. August 2011

Entwicklungen wie der demografische Wandel, die Fokussierung auf Gesundheit und Work-Life-Balance sowie Veränderungen des Informations- und Kommunikationsverhaltens erfordern eine kontinuierliche Anpassung und Weiterentwicklung des Instruments Mitarbeiterbefragung.

Mit dem “HR Survey Monitor” von tivian stützt sich dieser Veränderungsprozess auf systematische Daten. Im Rahmen einer Online-Befragung konnten HR-Fachleute und andere Unternehmensvertreter ihre Erwartungen und Erfahrungen in Bezug auf das Instrument Mitarbeiterbefragung mitteilen.

Die Studie wurde 2011 erstmals durchgeführt. Um längerfristige Entwicklungen und Trends verfolgen zu können, ist eine jährliche Wiederholung geplant.

Die Ergebnisse der Studie “HR Survey Monitor” können ab sofort im Downloadbereich auf der Website der tivian GmH angefordert werden.

Mitarbeiter- und Führungskräftebefragungen aus datenschutzrechtlicher Perspektive

Freitag, 26. März 2010

Die Gewährleistung von Datenschutz und Anonymität ist zentrale Voraussetzung und entscheidender Erfolgsfaktor für die Durchführung von Mitarbeiter- und Führungskräftebefragungen.

Die Akzeptanz von Mitarbeitern, Führungskräften, Geschäftsführung, Betriebsrat sowie Datenschutzbeauftragtem hängt maßgeblich von der Handhabung und Kommunikation des Themas ab. Eine zentrale Aufgabe bei jeder Mitarbeiter- und Führungskräftebefragung ist daher eine sorgfältige Planung und Einhaltung von Datenschutz und Anonymität.

Der vollständige Artikel steht hier zum Download bereit.

Online-Befragungen in der Praxis

Freitag, 18. Dezember 2009

Online-Befragungen kommen als Methode immer häufiger zum Einsatz. Der Beitrag von Meinald T. Thielsch (Universität Münster) und Simone Weltzin (tivian GmbH) stellt zentrale Vor- und Nachteile heraus und gibt verschiedene Handlungsempfehlungen, insbesondere zur Erstellung einer Online-Studie, zur Stichproben-Rekrutierung und zur Feldphase selbst. In einem Praxisbeispiel werden die besonderen Anforderungen und Gegebenheiten von Online-Mitarbeiterbefragungen dargestellt.

Der vollständige Beitrag steht hier zum Download bereit.

Benchmarking von Mitarbeiterbefragungen

Dienstag, 24. November 2009

Die Studie Nplus der tivian GmbH

Im Beitrag mit dem Titel „Was ist ein Wert wert?“ wurde das neue Benchmarking-Verfahren von tivian vorgestellt.

tivian hat eine flexible Methode zum externen Benchmarking von Ergebnissen einer Mitarbeiterbefragung entwickelt, die methodische Probleme und Verzerrungen durch das Verfahren umgeht und zu validen Ergebnissen führt.

Beim Vergleich mit externen Daten treten bei der herkömmlichen Vorgehensweise Verzerrungen durch die Verwendung unterschiedlicher Fragebögen, Skalierungen und Befragungszeiträumen auf.

tivian erhebt Benchmarkdaten, indem der Fragebogen des Zielunternehmens zum gleichen Zeitpunkt einer Stichprobe eines Online-Panels vorgelegt wird. Die Teilnehmer aus dem Online-Panel werden nicht im Vorfeld nach Merkmalen der Demografie oder Ihres Arbeitgebers selektiert, um die Ergebnisse des Zielunternehmens mit den Ergebnissen von Mitarbeitern vieler Unternehmen vergleichen zu können. Die Analyse erhobener demografischer Variablen ermöglicht im Nachhinein eine Auswertung spezifischer Mitarbeitergruppen, Branchen oder Unternehmensmerkmalen.

Im Rahmen der aktuellen Benchmarkstudie wurden die Erhebungsdaten der RAG AG mit einem Online-Panel verglichen. Hierbei konnten bei ca. 70 % aller Items signifikante Unterschiede zwischen den Ergebnissen des erhobenen Benchmarks und der Mitarbeiterbefragung der RAG AG festgestellt werden. Die Zufriedenheitswerte der RAG- Mitarbeiter liegen dabei über denen der Vergleichsgruppe; weitere Erkenntnisse zu einzelnen Handlungsfeldern und Themenbereichen mit Optimierungsspielraum können gewonnen werden.

Die beiden Datensätze unterscheiden sich erheblich in den demografischen Merkmalen der jeweiligen Mitarbeiter. Da Korrelationen signifikante Einflüsse der Demografie auf das Antwortverhalten zeigen, müssen diese berücksichtigt werden.

Hierzu wurde der Benchmark-Datensatz mit den demografischen Merkmalen der RAG- Mitarbeiter gewichtet. Der direkte Vergleich der Ergebnisse zeigt, dass sich die Unterschiede in den Werten kaum auf die Demografie der Mitarbeiter zurückführen lassen. Die Effekte sind lediglich minimal messbar. Der Datensatz des Benchmarks hat sich somit als valide und aussagekräftig herausgestellt.

Interpretiert man Benchmarking als „Messen der eigenen Ergebnisse an den Besten“, so bietet Nplus die Möglichkeit, die Bewertung der zufriedensten Mitarbeiter aller Vergleichsunternehmen mit den eigenen Gesamtergebnissen zu vergleichen.

Nplus liefert somit die Antwort zur Frage „Was ist unser Wert wert?“ und ergänzt das interne Benchmarking mit anderen Teams oder Standorten, sowie historischen Werten, um externe Vergleichszahlen ohne die herkömmlichen Verzerrungen.